Alltag an Bord

Nun sind wir schon 6 Tage an Bord und der Hafen ist bereits vertraut, wenn wir auch noch lange nicht alles gesehen und entdeckt haben. Dafür sind wir noch immer zu sehr mit uns und dem Boot beschäftigt.  Genial ist, wenn man etwas sucht und es auf Anhieb findet ( leider nicht immer der Fall). Einiges wird als nicht brauchbar befunden und weggeworfen, dafür kommt anderes, wie frische Lebensmittel, hinzu. Die Verpflegung ist ohne Auto mühsam, Gott sei Dank haben wir noch Frankˋs altes Auto hier, so dass ich immer mal schnell nach Port Saint Louis fahren kann, um Lebensmittel und Getränke einzukaufen. Im Hafen selbst, gibt es nur Baguette oder Croisant zu kaufen.

Von Langeweile kann keine Rede sein. Gestern Abend ging ich um 21 Uhr duschen, denn zuerst duschen und dann kochen, macht bei 35 ° Außentemperatur nicht wirklich Sinn.

Wir hatten ein echt saarländisches Abendessen mit Bratkartoffeln und Salat, zuvor gab es eine Honigmelone mit Schinken und der Geschmack von Obst und Gemüse ist einfach fantastisch. Kein Vergleich zu in Deutschland gekauften Melonen. Im Hafenrestaurant gab es Musik und so hatten wir ein tolles Essen mit unglaublich guter Musikbegleitung.

Fortschritt

Es geht voran, wenngleich das Auto immer noch nicht leer ist. So langsam haben wir uns eingerichtet und Montag soll aus EIRA wieder ein richtiges Segelboot werden, so mit Mast und Segeln und was sonst noch dazugehört. Gestern war mal nichts zu reparieren, nachdem am Dienstag die Pumpe für den Grauwassertank nur im Kreis gepumpt hat. Wird schon alles werden, die Zuversicht ist noch immer da.

Eva und Frank

Was für ein geiles Bobbycar!

Tierarzt Geog 022a hätte seine wahre Freude daran gehabt. Die Knutschkugel hat es geschafft und uns wohlbehalten zu EIRA gebracht. Nun ist der Weg frei, in die ewigen Jagdgründe aufzusteigen.
3/4 des Inventars ist zwar noch drin, da bedarf es noch einiger Umstrukturierungen bootsintern, aber alles da, alles wohlauf, alles bestens.
Übrigens, das WC funktioniert wieder, der Motor hing fest. Die Schweinerei der Demontage ist weggepützt, den Rest könnt ihr euch denken.
Kurzer Lagebericht von Eva und Frank

Und sie schwimmt doch!

Stand lange genug im Garten, nun schwimmt sie wieder. Bischen kopflastig zur Zeit, aber der Mast steht noch nicht und das ganze zugehörige Geraffel liegt auf dem Vorschiff. In zwei Wochen weiß ich es genau.
Morgen geht’s nach Hause, die letzten Zelte abbrechen und Anfang Juli an die noch offenen Baustellen (Klo funzt nicht und keine Ahnung warum, hatte aber heute wenig Zeit diesen Umstand zu überprüfen).
Egal, sie schwimmt wieder und freut sich mindestens so sehr wie ich.
Gruß aus Port Napoléon, diesmal nur von Frank.

EIRA verladen

IMG-20170620-WA0000Nun aber doch. EIRA macht sich heute Nacht auf den Weg nach Port Napoleon.

Ist ja immer so ein kribbeliger Moment diese Verladerei, hat aber funktioniert.

War kuschelig warm in der prallen Sonne, gutes Training für Juli. Nun fällt die Anspannung ab und der Puls ist wieder im grünen Bereich. Fehlt noch das Verlassen des Wohngebietes, aber mit Polizeibegleitung sollte auch das machbar sein.

Erstmal einen großen Schritt nach vorne gemacht!

Vielen, vielen Dank!

War das ein geiles Fest mit euch.

Nun versuche ich seit geraumer Zeit auszudrücken, wie uns der gestrige Abend gefallen hat, nur ich finde nicht die richtigen Worte.

Also einfach nur danke für den unvergesslichen Moment und die vielen Aufmerksamkeiten von Euch. Das bleibt in unserer Erinnerung eingebrannt.

Und bevor ich jetzt schon wieder emotional werde,

Danke!

Alea jacta est

Der Würfel ist geworfen oder umgangssprachlich die Würfel sind gefallen (kleine Reminiszenz an meine humanistische Vorbildung).

Der Termin zum Transport von EIRA steht fest. Verladung am 20.06. gegen 09:00 LT.

Kurzfristig herrschte heute Chaos im Haus. Der Termin schien vom Himmel gefallen zu sein und wir sind überrascht, dass der Stein plötzlich rollt und nicht mehr aufgehalten werden kann.

Also schnell mal noch den Bauhof für das absolute Halteverbot und den 100 t-Kran aktiviert. Der Rest wird sich zeigen und überhaupt, jetzt wird erst mal gefeiert.

Bloggen per email

Als älteres Semester, welches nicht mit einem Streichelhandy in der Hand geboren wurde, taste ich mich gerade mühselig in die Nähe geübter Nutzer des Neulandes.

Dies ist also der erste Testlauf einen Beitrag im Blog per mail zu veröffentlichen.

Da sitzt der Bub mit großen Augen vor dem Rechner und staunt Bauklötze.

Ich will hier raus (aus dem Vertrag)

Sehr geehrte Damen und Herren,
unser Telefonvertrag ist gekündigt, da wir auf eine längere mehrjährige Reise gehen.
Da unser Bankkonto gelöscht wird, bitten wir Sie, uns eine Endabrechnung zum 30.06.2017 auf das Ablaufdatum 22.02.2018 zu erstellen. Wir lösen damit den bestehenden Vertrag zum 22.02.2018 auf, benötigen aber die Endabrechnung zum 30.06.2017, damit Sie noch das Geld bekommen.

Wir hoffen, dass wenigstens diese Vorgehensweise möglich ist. Wir können alleine für die Telekom die Bankverbindung nicht länger aufrecht erhalten. Ich bitte um kurzfristige Nachricht per E Mail ob diese Möglichkeit besteht.

mit leicht genervten Grüßen

Eva Groß (ich weiß jetzt genau, warum ich Deutschland verlasse: Servicewüste Deutschland )