Update Technik und Sehenswertes

Die neuen Starterbatterien (Uih, ich weiß!) aus Malle funktionieren prächtig. Zwischenlösung! Immerhin muss ich nicht mehr den Generator (30 kg) aus der Backskiste auf das Achterdeck wuchten, die Bandscheiben erholen sich langsam. Die Butter hart, das Bier kalt, alles bestens.

Das AIS hat den Platz des alten GPS übernommen, das neue GPS den Platz des AIS, alles stand alone und nix vernetzt. Navigiert wird zur Zeit mit Navionics auf einem Tablet, das Backup auf meinem alten Streichelhandy ist Opfer der See geworden, muss ich auf dem Neuen mal wieder aufspielen. Bis jetzt also alles im Lot, verpaddelt haben wir uns auch noch nicht. Wäre gestern in der Fornelli-Passage auch fatal gewesen, nix wie Steine und nur 3,5 m Wassertiefe, kribbelig und nichts für schwache Nerven.

Heut sind wir auf einem Inselchen mit Unmengen Eseln (passt ja) und leider auch Bienen. Noch eine Klinik für Schildkröten, die Eva sich natürlich ansehen musste. Aktuell werden 3 Schildkröten behandelt, eine, deren Panzer von einer Schiffschraube beschädigt wurde, eine, die einen Fischköderhaken im Maul hatte und eine, die ganz in Plastik gefangen war und dieses auch noch im Magen hatte. Die 2 letzteren können demnächst wieder ins Meer zurück, die erste leider nicht. Mit den Eintrittsgeldern wird die Schildkrötenklinik teilweise finanziert. Die Isola Asinara liegt im Naturpark Asinara. Hier darf nicht geankert werde  um das Seegras zu schützen. Sehr sinnvoll, denn das Wasser ist glasklar und türkisfarben. Seit langer Zeit begegnen uns hier auch wieder Segelboote. Kann man verstehen, der Norden ist viel reizvoller als die Westküste. Als wir gestern hierher gesegelt sind, gab es unterwegs nur unbesiedelten Land, schroffe Felsen und Wasser. Wir konnten den Bonitos beim Jagen zusehen, denn um uns herum sind die Fische aus dem Wasser gesprungen, eine Menge Möwen, die einen Happen abbekommen wollten. Die Fornelli Passage war eine Herausforderung, die wir wegen wenig Wind und später flachem Wasser technisch sauber gequert haben. Die Passage selbst ist Wasser technisch ein Traum, Karibik Feeling pur. Dank der Nachsaison haben wir an den Bojen einen Platz ergattert, viel los ist hier eh  nicht mehr und wir genießen das tolle Wetter, das Wasser, das jetzt auch wieder Schwimmtemperatur hat und natürlich die Sonne.

Morgen  geht  es wieder auf die Hauptinsel, müssen bald mal einkaufen, der Vino Rosso ist fast alle und das geht gar nicht!

Fornelli-Passage

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Bojenplatz

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