Mallorca

Nun sind wir bereits eine Woche auf der wohl am meisten besuchten Insel im Mittelmeer. Seit 2002 komme ich immer wieder hier her zurück. Zuerst zum Wandern und seit 2007 zum Segeln und Wandern. Ich gebe zu, ich habe mich gleich verliebt: in die Farben, die Menschen, das Essen, das Meer, einfach gesagt: ich fühle mich hier zu Hause. Das Wasser ist glasklar, man kann den Boden sehen. Das haben wir in Südfrankreich vermisst. Das Essen ist gigantisch, was ich von Südfrankreich leider auch nicht behaupten kann. Wir haben schnell festgestellt, dass die von mir zubereiteten Speisen besser munden, als das, was uns in den Restaurants für teures Geld serviert wurde. Vom Fleisch waren wir regelrecht entsetzt und das in der Grande Nation des Essens!

Gestern morgen sind wir in Pollenca aufgebrochen und haben bei schönstem Segelwind die Bahia Alcudia erreicht. Leider ist hinter dem Cap Menorca der Wind eingeschlafen. Zuerst haben wir alles mögliche probiert, aber wegen den flappenden Segeln irgendwann doch den Motor angeworfen. Der Strom, der vom Motor produziert wird, gleich umgesetzt in Wasser. Bitte keine Energieverschwendung an Bord. So gibt es vom Skipper auch eine klare Anweisung, wie der Kühlschrank zu nutzen ist. Bitte nur kurz öffnen und direkt wieder schließen. Kommentar: sonst bekomme ich es nicht hin, dass das Bier kalt ist. Als wir in der Ankerzone ankamen, war das Bier eiskalt und weil ich gestern meinen 23. Geburtstag ( natürlich der meines 2. Lebens ) feiern durfte, war auch der Champagner kalt. Der Abend war lau und nachdem wir schwimmen waren, gab es ein Glas Champagner mit Geburtstagsständchen vom Skip. Da kamen mir tatsächlich ein paar Tränchen. Wenn ich bedenke, wie schlecht es mir vor 23 Jahren ging und was ich die letzten 42 Tage alles erleben durfte, da kommt nur Dankbarkeit auf und die Gewissheit, genau die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Sorry, jetzt bin ich doch ziemlich abgeschweift! Als wir gestern in die Bahia de Alcudia gesegelt sind, habe ich gemerkt, hier ist ein Fleckchen Erde, das mir gefällt und mir gut tut. Natürlich kenne ich mich mittlerweile sehr gut aus und weiß, wo ich was am besten bekomme. Das erleichtert vieles. Hier muss ich kein Panachee in mehreren Supermärkten suchen und doch nicht finden. Zielorientiert gehe ich kaufen, so wie soeben meine so heißgeliebte Sonnencreme ISDIN 50+. Dank der Empfehlung meines Hautarztes Dr. Jager aus Saarbrücken, habe ich meine Problemhaut im Griff und leide nicht mehr wie früher. Nun muss ich aber gleich los, die Wochenendeinkäufe tätigen und die wollen immer geplant sein, denn sonst muss jedesmal das Dinghi genutzt werden, auf dem Wasser gibt es keinen Laden. Hasta luego muchachas y muchachos.

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