Malta

Am 17.04. haben wir unser Winterlager in Licata in Richtung Malta verlassen. 0445 LT war nicht der beste Augenblick, da sich zeitgleich im Dunkeln auch die gesamte Fischereiflotte aus dem Nachbarhafen durch die gemeinsame Ausfahrt gedrängelt hat. Gab gleich zu Beginn einen erhöhten Puls, der bedingt durch den noch herrschenden Schwell draußen auch erstmal nicht abflaute. Gute 4-5 bft haben eine flotte Überfahrt nach Valetta gesichert, bisschen schaukelig vielleicht durch leicht achterlichen Wind, aber zügig. Gegen 1900 und 80 sm später lagen wir fest in der Msida Creek Marina und alles war ok. Die Systeme funktionieren, der Wassermacher macht wieder Wasser und unser Dickschiff hat mit arschglatten Kinderpopo eine erstaunliche Performance. Wiedersehen mit Spirit of the Wind (Claudia, Sören, Kinder und Hund, unsere Nachbarn in Licata) und der Abend klang gemütlich aus.
Mittwoch dann den ganzen Tag durch Valetta gelatscht und Kultur pur genossen. Der Verkehr ist gesittet, wenngleich auch verkehrt herum, die Strassen sind sauber und die Mülltrennung wird ernst genommen, eindeutig nicht mehr Italien.
Donnerstag ablegen in Richtung blaue Lagune (kleine Inselgruppe zwischen Malta und Gozo) und gleich mal vom Militär zusammengefaltet worden, weil wir mitten durch ein Übungsgebiet segeln wollten. Lief aber recht entspannt ab und wir kreuzten uns frei um in 3 sm Abstand zur Küsten Richtung WNW unseren Ankerplatz anlaufen zu können.
Den direkten Vergleich mit dem Kat von Claudia und Sören konnten wir nicht gewinnen, alleine schon weil wir am Morgen noch mal eben schnell unsere Jahresration Diesel (930 ltr. zu 1,15€/ltr.) gebunkert hatten. War halt schnäppchenverdächtig und bis nächstes Frühjahr ist das Thema damit ultimativ erledigt. EIRA liegt nun pappsatt im Wasser und das Thema Wasserlinie drängt sich nun endgültig auf, fehlen so ca. 5 cm und dabei ist der Geräteträger noch nicht montiert. Egal, einen Teil unserer Vorräte (Wein, Kaffe, Bier etc.) werde ich zugunsten unseres Trimms notgedrungen vernichten müssen, erwarte aber kein Mitleid.
Heute Morgen habe ich mal eben schnell eines unserer Solarpaneele fliegend angeschlossen und Strom ist satt vorhanden, wenn also die anderen drei nächste Woche am internen Netz hängen, dürfte sich dieses Thema vorerst erledigt haben. Nun genieße ich unseren Ankerplatz mit toller Aussicht und denke ernsthaft über das erste Schwimmchen 2018 nach, mal sehen.
Übrigens haben wir unser AIS nun permanent laufen und sind unter vesselfinder.com oder marinetraffic.com im Internet sichtbar.

Bye for now, Frank.

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