Sonntag, oder wie man sich den versauen kann

Nachdem wir mal den Fäkalientank in Betrieb hatten (warum eigentlich?) müfft es immer im Boot. Heute wollte ich diesen spülen, damit die Nörgelei meiner liebsten Eignerin ein Ende findet. Über die Absaugöffnung mit dem Wasserschlauch rein und mit der Pumpe wieder raus. Soweit ein guter Plan, wenn man davon absieht, dass die Plörre in den Hafen fließt, bis die Pumpe versagt. Ups! Shit, im wahrsten Sinne, nun geht nix mehr, die Stromzuleitung ins Bad ist wech. Kein WC, keine Dusche, kein Grauwassertank (Waschbecken läuft da rein), nichts geht mehr. Morgen wollen wir auf die liparischen Inseln!!!

Da reiß ich mal eben schnell das halbe Boot auseinander um am Ende des Tages festzustellen, dass sich eine Lüsterklemme unterhalb des Schaltpaneels verabschiedet hat, glatt verschmurgelt. Wahrscheinlich mangelhafte Verbindung, gepaart mit hoher Stromaufnahme durch die mühsame Arbeit der Fäkalienpumpe (da waren einige Bröckchen zu fördern), das war’s. Danach Entwarnung, alles wieder zusammenbauen, wegräumen und Freigabe an die Kombüse zum Kochen. Der Plan kann gehalten werden, wenngleich ich die vergammelten Sonntage auf der Couch in meinem früheren Leben manchmal vermisse…

2 Kommentare zu „Sonntag, oder wie man sich den versauen kann“

    1. Jau, könnte flexibler werden. Oder warten bis Montag und dann erst arbeiten. Passt aber schon alles, geht nicht jeden Tag etwas kaputt.
      „Segeln ist reparieren an den schönsten Orten der Welt“.
      LG Frank

      Gefällt 1 Person

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