von griechischen und barocken Orten

Frühlingshafte Temperaturen und die Tatsache, ein Auto zu haben, macht uns mobil und so erkunden wir die nähere Umgebung mit gelegentlichen Ausflügen. Heute bringt uns die Fahrt nach Eraclea Minoa, eine griechische antike Siedlung, die auf einem Hochplateau am Capo Blanco liegt.

 

Einer der schönsten Badestrände liegt unter uns, während wir uns auf den Rundweg machen, die Anlage des kretischen Königs Minos zu besichtigen.

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Minos wurde von König Kokalos getötet, als er den Helden Theseus und dessen Sohn Ikarus verfolgte. Es entstand im 6. Jh. v. Chr. eine Tochterstadt von Selinunte mit Amphietheater, Stadtmauer, einigen Häusern, unter anderem einer Töpferwerkstadt, Fragmente der Ausgrabungen kann man in einem kleinen Museum besichtigen.

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Im 3. Jh. wurde der Ort von den Römern erobert und bis ins 1. Jh. nach Chr. bewohnt. Ein reicher Boden lässt rundum Landwirtschaft entstehen, Schafherden kommen uns auf unserer Wanderung entgegen und wir genießen die phantastische Fernsicht entlang der Küste.

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Dies macht Hunger auf mehr und so fahren wir zurück nach Realmonte, der Partnerstadt von Eppelborn um dort gemeinsam mit unseren Freunden Pascale und Gerrit von Mojito die Scala dei Turchi zu besteigen.

 

Der Legende nach stiegen die Sarazenen über diese Kalkstufen an Land und eroberten Sizilien. Im Sommer ein Rummelplatz wegen all der Touristen, haben wir hier den Strand fast für uns alleine. Leider haben die Strandbars noch nicht geöffnet, so dass es weder Pasta noch Pizza gibt, lediglich ein frisch gepresster Orangensaft wird uns gereicht. Unternehmungslustig, wie wir heute sind, machen wir uns auf in das Barockstädtchen Naro. Es handelt sich um eine der größten Universitäten Siziliens. Wir parken das Auto vor einem uralten Konvent, das leider nicht besichtigt werden kann. Der Weg durch die historische Altstadt gestaltet sich schwierig, da es keine Hinweisschilder zur Orientierung gibt.

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Nach einigem Suchen stehen wir schließlich vor der normannischen Burg, die kostenlos zu besichtigen ist. Wir fragen uns immer wieder, wie diese alten, baufälligen Gemäuer erhalten werden können, wenn die Touristen nichts zahlen müssen.

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Wir besteigen den Turm und haben von hier einen 360 ° Rundumblick über das liebliche Valle del Paradiso, fruchtbar und wasserreich mit einigen Stauseen.

 

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