Trizonia, Land und Leute

Nun sind wir schon den dritten Tag auf diesem kleinen Inselchen  im Golf von Korinth, kurz vor der Brücke zwischen Rion und Antirion. Die Insel kann zu Fuß umrundet werden, was wir ob der Hitze in Etappen machen.

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Erstaunlich grün ist dieses Fleckchen Land, neben den obligatorischen Olivenbäumen gibt es hier auch Weinstöcke und Mandelbäume. Der Liebreiz der Insel spiegelt sich nicht unbedingt im Hafenbecken. Gebaut, aber wie so viele Häfen hier in Griechenland, nie fertiggestellt, nutzen die Einheimischen mit ihren Motorbooten diese Plätze, aber leider auch andere Sportbootfahrer diese Häfen, um ihre nicht mehr genutzten Boote endzulagern. Hier liegen aktuell diverse Wracks, eins davon fast komplett gesunken, die anderen verlassen. Wie traurig.

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Das Ganze hat natürlich auch einen Grund: wenn niemand sich für die Häfen verantwortlich fühlt, kassiert niemand. Den Gemeinden geht somit eine Einnahmequelle verloren, oftmals gibt es auch noch kostenlos Strom oder Wasser, oder sogar beides. Auf Triziona wird nun kassiert, ehrlich gesagt zahlen wir ja gerne, denn obwohl wir gerne Ankern, schätzen wir auch die Häfen, da wir uns gelegentlich verpflegen müssen und dies ist in einem Hafen meist weniger kompliziert, als Dingi ins Wasser, Motor runterlassen und an Land fahren.

Einen weiteren Service, Wäsche waschen, nutze ich natürlich gerne. Hier kann man in einem Hotel seine Wäsche abgeben und bekommt diese 4 Stunden später sauber und an der Luft getrocknet zurück. Genial, zumal ich damit nicht gerechnet hatte. Sofort werden die Betten abgezogen und mit den Handtüchern zusammen abgegeben. Ihr denkt wahrscheinlich, wieso widmet Eva diesem Thema soviel Raum: wenn man wie ihr zu Hause eine Waschmaschine hat, ist es halt einfach diese zu befüllen. Ich muss mir in Griechenland immer eine suchen, weil in den Marinas keine stehen.

Der großen Hitze geschuldet gehen wir meistens abends Essen, vor allem das Seafood ist hier genial.

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Manchmal koche ich auch, am Montag gab es Zucchinipuffer. Spätestens, wenn wir ins warme Boot zum Spülen müssen, bereuen wir es beide.

Heute ist die Insel etwas übervölkert, da wegen Maria Himmelfahrt, dem höchsten Feiertag Griechenlands, ganze Heerscharen vom Festland kommen um hier den Tag zu verbringen.

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