Zwischen meinen Inseln

Am 25.8. haben wir uns in Palairos aufgemacht. Ursprünglich wollten wir nur nach Lýgia auf Lefkas. Dort war soviel Schwell, dass wir erst gar keinen Anker warfen, sondern gemütlich durch den Kanal von Lefkas gegangen sind, gemütlich deshalb, weil die Brücke zu jeder vollen Stunde aufschwingt und wir just in time dort ankamen. Direkt hinter der Brücke, als wir wieder auf dem offenen Meer waren, Genua raus und weiter Richtung Preveza. Dort muss man durch einen markierten Bereich einfahren, da es an Steuerbord und Backbord Nierigwasser hat. Dank Josef wussten wir, wo unser Anker fallen sollte, beim Fischerhafen. Gut eingefahren, mussten wir feststellen,  dass es rundum sehr dunkel wird und es eine gute Entscheidung war, Lefkas zu verlassen. Doch auch wir blieben nicht verschont, der Wind drehte und plötzlich waren wir mittendrin. Anker hielt, Crew glücklich und bereit für eine große Portion Nudeln.

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Am nächsten Morgen haben wir in die neue Ionian Marina verlegt. Welch ein Luxus: ganz neue Bäder, mit Rainshower Duschköpfen. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was es ein Genuß war, diesen Luxus ein paar Tage zu genießen. Zudem waren wir zur rechten Zeit am rechten Ort.

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Ein kleines Gourmetfestival an diesem Wochenende und sonntags am Abend das Sardinenfest. Da waren wir gerne mittendrin, haben unsere Vorräte an Olivenöl aufgefüllt, Honig gekauft und natürlich die Folklore genossen.

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Montags war dann Wäsche waschen angesagt. Bei Eva, welch ein Zufall, alles abgegeben und 3 Stunden später wohlduftend abgeholt. In der Zwischenzeit wurde eingekauft, ok, die Wege etwas weit, aber wie Frank so schön sagt, etwas Bewegung tut ganz gut. Wir gönnen uns auch den Luxus jeden Abend essen zu gehen, denn im Boot ist es noch immer sehr heiß.

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Dienstags wollten wir ursprünglich weiter, haben uns dann umentschieden, so hatte ich Zeit und Muße, die Haare schneiden zu lassen, was dringend notwendig war.

Am Mittwoch ging es um 6:50 aus dem Hafen raus , in Begleitung zahlreicher Boote machten wir uns auf nach Paxos. Ein wunderbarer Sonnenaufgang hat uns für das frühe Aufstehen belohnt.

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Nach 34 SM fiel früh der  Anker in der Bucht von Mongonisi. Sofort ins klare Wasser und abkühlen. Lesen, rumdümpeln und die schöne Umgebung genießen.

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Nachdem es donnerstags sehr voll in der Bucht war, sind wir am nächsten Morgen auf in die Bucht von Lakka. Hier hatten wir bereits im Mai eine Nacht verbracht

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Wir liegen hier schon ein paar Tage, beobachten das Kommen und Gehen der Boote und sind froh, die letzte Woche Griechenland mit Schwimmen und Schnorcheln zu verbringen.

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Eine heiße Inselwanderung haben wir schon hinter uns gebracht, eine hektische Rückkehr vom Essen am Samstag erlebt. Ein Boot ging auf Drift, die Amis hatten im gleichen Restaurant wie wir gegessen. Deren Boot machte sich Richtung eines anderen deutschen Bootes auf, so sind wir hin zur SY Berenice und haben Hilfe angeboten: zurück mit Dingi zum Hafen, Amis ausfindig gemacht, mitgenommen. Sie haben umgeankert und Schiff mit Landleinen gesichert. Am nächsten Morgen haben uns Charlotte und Volker von SY Berenice besucht und sich bedankt für die Hilfsaktion. Nett geplaudert. Gute Seemannschaft und Frank ist immer wieder erstaunt, was ich so alles mitbekomme!

 

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Ursprünglich wollten wir heute nach Korfu: Planänderung. Ich sitze am Hafen und schreibe Blog, während fast neben uns die Vega anlegt, wir haben den Winter gemeinsam in Licata verbracht. Solche Zufälle liebe ich.

Das Leben kann schön sein. Lasst es Euch gut gehen, wo auch immer Ihr seid. Der Spruch ist von Markus, meinem Bruder. Danke, dass es Dich gibt.